Als Fetisch wird in der Regel die ausgiebige Verehrung bestimmter Objekte bezeichnet. Diese bestimmten Objekte sind normalerweise leblos, doch es gibt auch vielfältige Ausnahmen, wie den Zwergenfetisch! Diese Objekte dienen der sexuellen Stimulierung und der damit verbundenen Befriedigung. Die allgemeinen Meinungen gehen allerdings stark auseinander, ob es sich bei einem Fetisch um eine sexuelle Präferenz handelt, so wie auch Homosexualität, oder ob es sich dabei um eine behandlungsbedürftige Krankheit handelt. Doch es wurde sich vorübergehend darauf geeinigt, dass der Fetisch nur dann behandlungsbedürftig ist, wenn er als voller Partnerersatz gilt oder wenn die sexuelle Handlung nicht ohne den Fetisch möglich ist oder ohne ihn nicht zu Ende gebracht werden kann und dadurch ein Leidensdruck ensteht.
Das Wort „Fetisch“ an sich kommt ursprünglichen aus dem Portugisischen und bedeutet „Zaubermittel“, im normalen Sprachgebrauch allerdings benutzt man es mit der Bedeutung des „verehrungswürdigen Gegenstandes“. Allerdings wird es allgemein auch für normale sexuelle Neigungen benutzt, wobei sich dadurch die praktizierenden Menschen diskriminiert fühlen.
Fetische können alle möglichen Dinge sein. Davon ausgeschlossen sind allerdings Dinge, die sowieso schon zur sexuellen Erregung dienen, wie zum Beispiel Dildos und Vibratoren. Fetische können auch nur ansprechbar auf Materialien oder Formen sein. Das heißt jemand reagiert erregt auf Dinge, die aus Leder sind beispielsweise.