Die Ursachen für den Minderwuchs sind vielfältig. Wie oben bereits erwähnt, kann es eine Unterversorgung von wichtigen Nährstoffen sein, welche auf Bulimie oder Anorexie zurück greift. Es kann aber auch eine akute Unterversorgung an Wachstumshormonen sein. Oder die Krankheit wurde in der eigenen Familie vererbt. Kleinwüchsigkeit kann aber auch durch verschiedene Gifte ausgelöst werden, die in der Schwangerschaft zu sich genommen wurden (dazu gehören Nikotin, Alkohol und Drogen). Oder es liegt an einer Infektion, die während der Schwangerschaft auftrat. Auch ist es möglich, dass sich der Minderwuchs auf frühe, schwerwiegende Krankheiten im Kindesalter zurück führen lässt. So zum Beispiel bei allen Arten von Krebs, welcher mit Chemotherapie, Bestrahlung und hochdosierte Cortisontherapien behandelt wurde. Die häufigste Ursache jedoch ist Konstitutionelle Entwicklungsverzögerung, welche bei über 80% der Fälle Ursache für Kleinwuchs ist. Auch können Chronische Krankheiten und Stoffwechselkrankheiten zu einem Kleinwuchs führen. Eine Stoffwechselkrankheit wäre Diabetes, welche in der heutigen Zeit auch sehr oft bei Kindern zu finden ist, da sie deutlich zu viele Süßigkeiten zu sich nehmen und dafür zu wenig gesunde Nahrung um den Zuckerüberschuss ausgleichen zu können.
Meistens lässt sich Minderwuchs also im frühen Kindesalter feststellen und auch noch rechtzeitig therapieren, damit sie eine halbwegs normale Größe erreichen können.